6 Schritte zur Sicherstellung des Erfolgs von Unternehmens-Backups

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VeritasErschließen Sie das Potenzial Ihrer Daten

Donnerstag, 12. April 2018

Befolgen Sie diese wichtigen Best Practices, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen dank einer effektiven Backup-Strategie vor Ausfallzeiten oder Datenverlusten geschützt ist.

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Jedes heutige Unternehmen ist auf Daten angewiesen. Tatsächlich sagen heute einige Experten, dass die Daten das Öl als wertvollstes Gut der Welt abgelöst haben. Daten zu verlieren kann also schwerwiegende Folgen haben.

Ransomware-Angriffe auf große Organisationen wie den englischen Gesundheitsdienst NHS haben gezeigt, wie lähmend es sein kann, den Zugang zu kritischen Unternehmensdaten zu verlieren. Dies ist jedoch nur eines von vielen Risiken, denen Unternehmen heute ausgesetzt sind. Geräteausfälle, menschliches Versagen oder Naturkatastrophen können katastrophale Auswirkungen auf ein großes Unternehmen haben, die am Ende Millionen kosten.

Daher ist es wesentlich, dass große Unternehmen über eine umfassende Backup- und Wiederherstellungsstrategie verfügen, um Ausfallzeiten zu minimieren und ihre Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Doch bei dem riesigen Datenvolumen und der Datenvielfalt, mit denen die großen Unternehmen heute umgehen, und dem immer komplexeren Netzwerk von Lieferanten und Partnern, die auf diese Informationen angewiesen sind, ist dies alles andere als ein einfacher Prozess.

Was sollten Unternehmen also tun, um sicherzustellen, dass ihre Bemühungen erfolgreich sind? Hier die sechs wichtigsten Schritte, die Teil der Strategie jedes Unternehmens sein sollten.

1. Festlegen, worauf Sie Ihre Bemühungen priorisieren sollten

Als erster Schritt sollten Sie gründlich prüfen, welche Daten und Anwendungen Ihr Unternehmen in seinem Ökosystem hat, und feststellen, wie wichtig diese für den effektiven Betrieb sind. Es gibt zwei typische Ansätze zur Datensicherung - entweder alles speichern oder die Sicherung auf die geschäftskritischen Dateien beschränken.

Für große Unternehmen ist es möglicherweise unsinnig, ständige Voll-Backups durchzuführen. Daher sollten die Unternehmen die Schlüsselfrage beantworten, welche Daten sie für einen kompletten Neustart des Betriebs benötigen würden. Sie können ihre Bemühungen dann auf diese kritischen Daten konzentrieren.

2. Überprüfen Sie Ihre aktuellen Richtlinien und Prozesse

Bei der Entwicklung eines Backup-Plans ist das Verständnis Ihrer aktuellen Infrastruktur sowie des zukünftigen Kapazitätsbedarfs von entscheidender Bedeutung. Ohne diese Informationen ist es nicht möglich, sicherzustellen, dass Ihre Datensicherungen erfolgreich und schnell abgeschlossen werden.

Viele große Unternehmen verfügen über mehrere Rechenzentren, die über geografisch unterschiedliche Standorte verteilt sind. Daher ist es wichtig, dass diese Unternehmen sich einen umfassenden, globalen Überblick über diese verschaffen.

3. Bestimmen Sie, wo Ihre Backups liegen sollen

Auch die Bestimmung des Speicherorts Ihrer Backups ist wesentlich. Kleinere Unternehmen können möglicherweise Server vor Ort an einem Sekundärstandort nutzen, um das Risiko von Stromausfällen oder Naturkatastrophen zu umgehen, aber für große Unternehmen dürfte das nicht reichen.

Eine immer beliebtere Lösung sind Cloud-basierte „Disaster Recovery as a Service (DRaaS)-Lösungen“, die Public Cloud-Systeme zur Datensicherung und -wiederherstellung nutzen. Solche Tools sind besonders wertvoll für ihre Fähigkeit, bei steigenden Kapazitätsanforderungen mitzuwachsen.

4. Erstellen Sie einen umfassenden Plan

All dies sollte in die Erstellung eines umfassenden Backup- und Wiederherstellungsplans einfließen, in dem die Prozesse und Ziele Ihrer Strategie festgelegt werden. Dazu gehört, wo und wann welche Daten gesichert werden, welche Ziele für die Wiederherstellung bei Ausfällen oder Datenverlust gelten und wer für die Verwaltung des Prozesses verantwortlich ist.

In dieser Phase sollte außerdem festgelegt werden, wie oft Backups durchgeführt werden sollen, wobei geschäftskritische Daten häufiger zu sichern sind. So kann ein solcher Plan beispielsweise eine vollständige Sicherung des Systems auf wöchentlicher Basis vorsehen, während bestimmte Bereiche täglich oder sogar stündlich gesichert werden.

5. Besorgen Sie sich die richtigen Wiederherstellungstools

Eine Datensicherung bleibt ziemlich nutzlos, wenn man nicht in der Lage ist, sie bei Bedarf schnell wiederherzustellen. Daher sind effektive Werkzeuge zur Verwaltung und Wiederherstellung der gesicherten Daten ein weiterer Faktor, der nicht übersehen werden darf.

Zu den Fragen, die IT-Leiter stellen sollten, gehören:

  • Wie einfach wird es sein, wichtige Dateien, Ordner und Volumen wiederherzustellen?
  • Wer wird dabei Zugriff auf die kritischen Informationen haben? - Die Möglichkeit, den Benutzerzugriff und die Berechtigungen zu kontrollieren, ist ein Muss.

Die Möglichkeit, Schnappschüsse von möglichen Rollbacks anzuzeigen, hilft Unternehmen ebenfalls bei der Wiederherstellung von Daten zum notwendigen Zeitpunkt.

6. Stellen Sie sicher, dass kontinuierliche Beurteilungen durchgeführt werden

Schließlich noch dürfen die Unternehmen nicht meinen, sich keine weiteren Gedanken mehr machen zu müssen, wenn ihr neuer Backup-Plan einmal steht. Besonders in großen Unternehmen entwickelt sich die IT-Umgebung ständig weiter, was sich immer wieder auch auf die Backup-Strategie auswirken wird.

Wenn Sie damit nicht Schritt halten, könnte es dazu kommen, dass aufgrund veränderter Umstände einige Daten nicht so häufig gesichert werden, wie sie sollten. Über eine laufende Überwachung Ihrer Strategie hinaus sollten Sie Ihre Wiederherstellungsprozesse außerdem auch häufigen Tests unterziehen, die ungelöste Lücken, Verzögerungen oder andere Probleme zu Tage fördern.

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