Was ist IoT (und wie wird es sich auf die Unternehmen auswirken)?

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Donnerstag, 14. Mai 2020

Der Begriff IoT ist in letzter Zeit in aller Munde, aber was genau ist es und wie kann es sich auf die Wirtschaft auswirken?

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Da das Breitband-Internet immer zugänglicher für jedermann wird, sinken seine Nutzungskosten. Immer mehr Geräte verfügen über eingebaute Sensoren und sind WLAN-fähig, so dass auch die allgemeinen Technologiekosten sinken. All dies hat die Grundlage für das „Internet der Dinge“ (IoT) geschaffen, ein Konzept, das in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Aber was genau ist das „Internet der Dinge“, und wie kann es sich auf die uns bekannte Wirtschaft auswirken?

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Was ist das IoT (Internet der Dinge)?

Im Wesentlichen ist das IoT einfach. Es geht darum, diverse Geräte per Internet miteinander zu verbinden, so dass sie mit uns, miteinander oder mit Anwendungen kommunizieren können.

Wenn ein Gerät einen Ein- und Ausschalter hat, hat es gute Chancen, Teil des IoT zu werden. Dazu gehört alles wie Mobiltelefone, Wearables, Kopfhörer, Waschmaschinen, Lampen, Kaffeemaschinen und fast alles, was Ihnen sonst noch einfallen könnte. IoT kann auch auf Teile von Maschinen angewendet werden, zum Beispiel auf das Bohrwerk einer Bohrinsel oder das Triebwerk eines Flugzeugs.

Mit anderen Worten: Das IoT ist ein System von „Dingen“, die über das Internet miteinander kommunizieren.

Beispiele für die branchenübergreifende IoT-Anwendung

Der renommierte Insider-Forschungsservice BI Intelligence prognostiziert, dass im Jahr 2020 weltweit mehr als 24 Milliarden IoT-Geräte im Einsatz sein werden. Das sind durchschnittlich vier Geräte pro Person. Letztes Jahr lag diese Zahl bei 6,6 Milliarden. Der prognostizierte Anstieg der Zahl der IoT-Geräte bestätigt das große Potenzial des IoT im Einzelhandel, im Gesundheits- und Transportwesen sowie in vielen anderen Branchen.

Im Einzelhandel haben wir bereits Sensoren, die automatisch kassieren, den Lagerbestand wieder auffüllen, einen VR-Code haben, mit dem die Kunden visualisieren können, wie ein Sofa in ihrer Wohnung aussehen wird, ja sogar Detektoren, die den ersten Eindruck der Kunden von einem Produkt durch die Auswertung ihres Gesichtsausdrucks erfassen.

Das Gesundheitswesen nutzt das IoT zur Unterstützung der Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Einige Beispiele dafür sind die Aktivitätsverfolgung bei Krebsbehandlungen, das Einschalten von Inhalatoren, verschluckbare Sensoren zur Verfolgung der Medikamenteneinnahme und das Anschließen von Linsen.

Darüber hinaus nutzen intelligente Städte IoT-Geräte für angeschlossene Leuchten, Messgeräte und Sensoren, um Daten zu sammeln und zu analysieren. Diese Städte verwenden die gesammelten Daten dann zur Verbesserung der Infrastruktur, der öffentlichen Versorgungseinrichtungen und Dienstleistungen sowie für Vieles mehr.

Wie das IoT das Geschäft beeinflusst

Angesichts der wachsenden Zahl von IoT-Anwendungen in zahlreichen Branchen in den letzten Jahren haben viele Unternehmen, in der Hoffnung, ihre Geschäfte voranzubringen, mit seiner Implementierung begonnen. Die meisten von ihnen stecken jedoch noch in der Pilotphase und sind noch nicht soweit, wirklich transformierende IoT-Strategien auf Unternehmensebene entwickeln zu können.

Laut der globalen IoT-Umfrage 2017 von HCL Technologies planen alle 263 befragten hochrangigen Geschäfts- und IT-Entscheidungsträger entweder die Einführung des IoT oder haben damit bereits begonnen und erwarten sich Vorteile daraus. Diese Umfrage wurde in den USA, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Deutschland durchgeführt. Von den befragten Organisationen glauben 82 %, dass sie sich aufgrund des IoT in einer stärkeren Marktposition befinden, 50 %, dass sie damit bereits über den Berg sind, 43 % haben die vollständige Umsetzung des IoT versäumt und 91 % stehen vor der Herausforderung der Wahl der richtigen IoT-Plattform.

Im „IoT Business Index 2017“, dem Bericht der Economist Intelligence Unit (gesponsert von ARM und IBM), vertrat die Mehrheit der befragten 825 hochrangigen Wirtschaftsführer aus aller Welt die Meinung, dass der Weg hin zum IoT ein wichtiger Teil ihres langfristigen Erfolgs sein wird.

IoT-Sicherheitsbedenken

Während das Internet der Dinge endlose Möglichkeiten bietet, dürfen wir seine potenziellen Sicherheitsprobleme nicht vergessen. Die Hauptschwäche des IoT ist die Erhöhung der Anzahl der Geräte hinter einer Netzwerk-Firewall. Aber nicht alle hinter diesen Geräten stehenden Unternehmen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Sicherheit, was zu Anfälligkeiten führt, die ein gefundenes Fressen für Hacker sind. Laut der Strategischen Planungsannahmen (SPAs) für die Sicherheit 2016 von Gartner werden mehr als 50 % der Hersteller von IoT-Geräten nicht in der Lage sein, durch schwache Authentifizierungspraktiken verursachten Bedrohungen zu begegnen. Und bis 2020 werden mehr als 25 Prozent der erkannten Unternehmensangriffe das IoT betreffen, aber nur 10 Prozent der IT-Sicherheitsbudgets für das IoT aufgewendet werden.

Diese Daten zeigen eine interessante Perspektive - Unternehmen sollten nicht nur erwägen, IoT in ihre Strategien zu implementieren, sondern sich auch klar machen, wie sie mit potentiellen IoT-Bedrohungen umgehen und ein größeres Budget für entsprechende Maßnahmen bereitstellen.

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