6 Optimale Vorgehensweisen für das Datenmanagement

Tech Insights for Professionals

Tech Insights for ProfessionalsDie aktuellsten Informationen für IT-Profis

Dienstag, 25. September 2018

Befolgen Sie diese sechs Methoden und Ihre Datenmanagement-Strategien werden die hohen Ansprüche heutiger Unternehmen erfüllen.

Artikel

Digitale Daten sind heute der Lebensnerv jedes Unternehmens. Es ist einfacher denn je, riesige Datenmengen über Kunden, Mitarbeiter und Märkte zu erzeugen, die verwendet werden können, um die Entscheidungsfindung zu transformieren, die Effektivität zu erhöhen und einen besseren Service bereitzustellen.

Wenn Firmen allerdings derartig viele Daten erheben, kann das eine Reihe von Herausforderungen mit sich bringen. Neben der physischen Infrastruktur, die zur Speicherung, Übermittlung und Verarbeitung dieser Daten erforderlich ist, kann es schwierig sein, relevante Informationen von weniger wichtigen zu trennen oder festzustellen, wie genau einige Datensätze sind.

Deshalb ist eine effektive Managementstrategie im Zeitalter von Big Data ein wesentlicher Bestandteil des operativen Geschäfts. Wir haben einige optimale Vorgehensweisen zusammengestellt, die es zu beachten gilt, wenn man die Daten bestmöglich nutzen will.

1. Nicht sofort ins kalte Wasser springen

Bei so vielen verfügbaren Daten kann es für Unternehmen verlockend sein, direkt in das Datenmeer zu springen und zu experimentieren. Allerdings führt dieser Ansatz wahrscheinlich nicht zum Erfolg. Stattdessen sollte man klein anfangen mit einigen klar definierten Projekten, die ein bekanntes Problem in Angriff nehmen. Finden Sie etwas, das schnell zum Erfolg führt, und Sie können sich über einen guten Return on Investment freuen und wertvolle Erkenntnisse gewinnen, wie Sie am besten Ihre Daten für sich arbeiten lassen, bevor Sie größere Pläne starten. 

2. Auf Datenqualität konzentrieren

Eines der größten Erfolgshindernisse beim Datenmanagement sind Daten, die minderwertig, falsch oder veraltet sind. Die Bereinigung von Daten vor ihrer Verwendung in analytischen Prozessen ist deshalb wichtig. Es gibt zahlreiche Probleme, die zu minderwertigen Daten führen können, von uneinheitlichen und nicht standardisierten Formaten bis hin zu Rechtschreibfehlern, weshalb die richtigen Tools zur Identifizierung und Behebung dieser Probleme unerlässlich sind.

3. Zugang so einfach wie möglich machen

Die richtigen Daten sind für ein Unternehmen wertlos, wenn die entsprechenden Mitarbeiter bei Bedarf nicht leicht darauf zugreifen können. Die Entwicklung einer effektiven Zugangskontrolle ist immer ein schwieriger Balanceakt zwischen Zweckmäßigkeit und Sicherheit. Man sollte genau überlegen und sicherstellen, dass jede Person den Zugang hat, der für ihre Funktion angemessen ist und keine allgemeinen Richtlinien umsetzen, die für einige Mitarbeiter zu restriktiv sind und anderen gestatten, auf Daten zuzugreifen, die sie nicht sehen sollten.

4. Maßnahmen ergreifen, um Redundanzen zu verringern

Wenn die Datenmengen wachsen, nehmen wahrscheinlich auch die duplizierten Daten im Unternehmen zu. Vor allem in Umgebungen, die von Silostrukturen zu einem zentraleren System übergehen, nehmen redundante Daten Platz ein und verlangsamen die Verarbeitung. Deshalb müssen Datenmanagement-Strategien Pläne beinhalten, um duplizierte Daten zu identifizieren und zu löschen, ohne Prozesse zu beeinflussen, die sich darauf stützen. Es muss ebenfalls möglich sein, Daten zu erkennen, die nicht mehr relevant sind und diese zu entfernen.

5. Datensicherheit muss oberste Priorität haben

Alle Datenmanagement-Strategien müssen Sicherheitsüberlegungen berücksichtigen, aber mit der Einführung von strengen neuen Richtlinien wie der EU Datenschutz-Grundverordnung – die alle Unternehmen mit Kunden in der EU betrifft und nicht nur diejenigen, die dort niedergelassen sind – ist das noch kritischer als zuvor. Neben Zugangskontrolle und Verschlüsselung muss ggf. auf physische Sicherheit geachtet werden.

6. Einen guten Wiederherstellungsplan haben

Da jedes Unternehmen jetzt ein datengesteuertes Unternehmen ist, kann der Verlust der Zugriffsmöglichkeit auf die Daten ein schwerwiegendes Problem für eine Firma sein. Es spielt keine Rolle, ob der Grund hierfür menschliches Versagen, Hardware-Versagen oder ein Stromausfall ist. Alle Unterbrechungen des Datenflusses in einem Unternehmen können die Organisation handlungsunfähig machen. Deshalb ist eine Datenmanagement-Strategie erst dann vollständig, wenn sie einen klaren Backup- und Wiederherstellungsplan enthält, der genau beschreibt, wie oft verschiedene Arten von Daten gesichert werden müssen und welche Maßnahmen ergriffen werden, um sie in einem Notfall wiederherzustellen.

Insights for Professionals bietet kostenlos Zugang zu brandaktuellen vordenkerischen Ideen globaler Marken. Wir liefern unseren Abonnenten einen Mehrwert, indem wir spezifische Inhalte für erfahrene Fachkräfte schaffen und zusammentragen. Um weitere IT-Inhalte anzuzeigen, hier klicken.

Kommentare

Nehmen Sie an der Diskussion teil ...

Zurück zum Anfang