Wie sich das IoT in den letzten 10 Jahren verändert hat

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Dienstag, 19. Mai 2020

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist überall und zeigt keine Anzeichen, zur Ruhe zu kommen. Wie hat es sich also im letzten Jahrzehnt verändert, und wie geht es mit der IoT-Branche weiter?

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Sie können nicht übersehen haben, dass das Internet der Dinge heutzutage überall zu finden ist. Das IoT wird einer der größten Trends der nächsten Jahre sein und verspricht eine Revolution in allen Bereichen, von der Art und Weise, wie wir Energie verbrauchen, bis hin zum Milchkauf.

Im Jahr 2009 waren nach Angaben von Statista weltweit rund 900 Millionen angeschlossene „Dinge“ in Gebrauch. Irgendwann um das Jahr 2007 herum (über den genauen Zeitpunkt ist man sich nicht ganz einig), überstieg die Zahl der verbundenen Geräte auf der Erde die Zahl der Menschen, und 2020 wird sie 20 Milliarden überschreiten.

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Und in dem Maße, wie schnellere Verbindungen wie 5G immer weiter verbreitet werden - was die verfügbare Bandbreite für IoT-Gadgets stark erhöht - sind wir nicht mehr weit von einer Welt entfernt, in der alles ständig miteinander verbunden ist. Aber wie sind wir hierher gekommen, und wie geht es mit der ständig wachsenden IoT-Branche weiter?

Wann begann das IoT?

Angesichts der Aufregung, die das IoT in den letzten paar Jahren ausgelöst hat, könnte man meinen, es sei der letzte Schrei - schließlich wissen wir alle, wie sehr die Technikwelt ihre glänzendsten Neuerungen anpreist. Aber das Konzept selbst gibt es schon viel länger, lange bevor der Begriff „Internet der Dinge“ 1999 geprägt wurde.

Das erste mit dem Internet verbundene Gerät war allerdings kein selbstfahrendes Auto oder ein Roboter - es war ein Getränkeautomat, der in den 1980er Jahren in der Carnegie Mellon-Universität stand und seine Lagerbestände über das damalige ARPANET melden konnte.

Die Idee praktischer Geräte, die uns den Alltag erleichtern, blieb weiterhin ein wichtiges Thema. Vor zehn Jahren war ein überall anzutreffendes Beispiel dieser „smarte Kühlschrank“, der den Überblick über Ihre Einkäufe behalten und automatisch nachbestellen konnte, wenn Vorräte knapp wurden. Jahrelang kursierte in der Welt der Technik der Dauerwitz, dass eines Tages sogar Ihr Toaster mit dem Internet sprechen würde, bis das natürlich schließlich jemand machte.

Was kann die moderne IoT-Umgebung leisten?

In den letzten Jahren ist dieser Wunsch nach Konnektivität vielleicht ein wenig übertrieben worden, mit allem, von Zahnbürsten, die Ihre Mundhygienegewohnheiten registrieren, bis hin zu Entsaftern, die dank ihrer Internetverbindung verhindern, dass Sie abgelaufene oder zurückgerufenen Inhaltsstoffe verwenden (gerade dieser wurde allgemein verspottet, nachdem sich herausgestellt hatte, dass man seine „einzigartigen“ Inhaltsstoffbeutel genauso gut einfach mit den Händen auspressen kann). Aber es gibt da viele bessere Ideen, die die Welt tatsächlich verändern könnten.

Die offensichtlichsten Beispiele sind selbstfahrende Autos, die auf eine ganze Reihe von IoT-Sensoren angewiesen sind, um festzustellen, wo sie sich befinden und um Hindernisse zu erkennen; sowie Domotiksysteme wie Amazon Echo und Google Home, die Lichter steuern, Ihre Alarmanlage überwachen und Ihr Unterhaltungssystem verwalten können. Tatsächlich nutzten im Jahr 2018 mehr als 47 Millionen Erwachsene in den USA einen intelligenten Lautsprecher, was veranschaulicht, wie diese zu einem Teil unseres Alltagslebens geworden sind.

Außerhalb unserer eigenen vier Wände findet sich diese Technologie überall in den neuesten Smart City-Anwendungen wieder. Sie überwacht Alles, vom Verkehrsfluss bis zum Stromverbrauch - um Trends zu erkennen, auf Probleme zu reagieren und die allgemeine Effizienz zu verbessern. Wir sind mittlerweile weit darüber hinaus, zu erkennen, dass die Diät-Cola auszugehen droht.

Die Zukunft der Konnektivität sichern

Ein Bereich, der jedoch viel stärker in den Mittelpunkt gerückt werden muss, ist die Sicherheit. In den letzten Jahren waren viele Entwickler so damit beschäftigt, alles, in das sie eine Leiterplatte einbauen konnten, mit Konnektivität auszustatten, dass sie übersehen haben, wer Zugang dazu hat. 

Dies hat zur Folge, dass viele IoT-Geräte beunruhigend leicht zu hacken sind. Das ist in der Tat so einfach, dass das schon ein Sechstklässler mit einem Raspberry Pi und einem Laptop konnte. Wenn das IoT sein Potenzial wirklich ausschöpfen soll, ist eine Verbesserung des angebotenen Schutzniveaus daher ein Muss.

Es gibt viele Schauergeschichten darüber, was Hacker mit unsicheren IoT-Geräten anstellen können, von Botnetz-Armeen bis hin zum Manipulieren verbundener Autos, die mit voller Geschwindigkeit über die Autobahn fahren. Und diese Befürchtungen mögen nicht unbegründet sein, denn eine Umfrage im Jahr 2018 ergab, dass zwei Drittel (64 %) der Nutzer von IoT-Geräten Probleme damit hatten.

Diese Erhebung zeigte auch, dass 85 % besorgt sind, dass selbstfahrende Autos Fehlfunktionen haben und Hochgeschwindigkeitsunfälle bauen könnten, während 86 % befürchten, durch digitale Schlösser aus ihrem Auto ausgesperrt zu werden und 83 % Angst haben, die Kontrolle über ihr Smart Home zu verlieren. Ganz klar, die Leute brauchen mehr Sicherheitsgefühl.

Infolgedessen müssen IoT-Geräte von Anfang an alle Sicherheitserwägungen berücksichtigen, die Verwendung von schwachen Standardpasswörtern vermeiden, die Daten verschlüsseln und von anderen Netzwerken und vom öffentlichen Internet getrennt sein, um einen Sicherheitsstand zu gewährleisten, den die Nutzer in der heutigen Umgebung erwarten.

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