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Weniger E-Mails senden und mehr Kunden gewinnen

E-Mail-Marketing ist immer noch sehr effektiv, wenn richtig ausgeführt. Finden Sie heraus, wie zu viel E-Mail Ihrem Geschäft schaden kann.

E-Mail-Marketing ist immer noch sehr effektiv, wenn richtig ausgeführt. Finden Sie heraus, wie zu viel E-Mail Ihrem Geschäft schaden kann.

Wie Sie E-Mailssenden, die Ihre Kunden öffnen werden

E-Mail-Marketing ist eine exakte Kunst. Wenn es gut gemacht wird, kann es wertvolle Leads generieren und neue Kunden gewinnen, aber wenn es schlecht gemacht wird, kann es Ihrem Ruf schaden. Da Empfänger einen rechtlichen Anspruch auf eine eindeutige Möglichkeit, sich abzumelden haben, sollte Ihr E-Mail-Marketingansatz sorgfältig auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sein und nicht nur aus einem monatlichen Newsletter bestehen. Das tägliche oder wöchentliche Senden von automatischen, spamartigen E-Mails funktioniert langfristig nicht.

Warum Sie weniger E-Mails senden sollten

Als kluger Content Marketer sollten Sie wissen, dass Ihre E-Mail-Liste einer Ihrer wichtigsten geschäftlichen Vermögenswerte ist. Das Senden einer unerwünschten E-Mail an Ihre Abonnenten kann zu E-Mail-Müdigkeit und höheren Abmelderaten führen, denn die Zielgruppen wissen immer besser, mit Spam umzugehen. Wie lässt sich das vermeiden? Weniger E-Mails senden. Denken Sie quartalsweise, nicht monatlich. Haben Sie für jede gesendete Massen-E-Mail ein klares Ziel vor Augen und fragen Sie sich, wenn Sie selbst diese E-Mail aus heiterem Himmel erhalten würden, würden Sie sie wirklich lesen?

Die überwiegende Mehrzahl der E-Mails, die wir geschäftlich senden, ist von Person zu Person, in kurzer Form und mit Anhängen. Die meisten Mitarbeiter fügen keine Bilder in E-Mails ein und konzentrieren sich beim Inhalt der Mitteilung auf ein einziges Thema. Wenn das also die anerkannten Ansätze für E-Mail sind, warum greifen dann so viele Unternehmen auf Massen-HTML-Mails mit Bildern zurück? Das meiste E-Mail-Marketing sieht eher wie eine Webseite und nicht wie eine Marketingmitteilung aus.

Wie Ihre E-Mails wertvoll, anklickbar und nützlich werden:

1. Segmentierung

Eine der effektivsten Änderungen Ihrer E-Mail-Marketingstrategie ist die Segmentierung Ihrer E-Mail-Liste nach Demographie, Kaufverhalten und Interessen. So können Sie gezieltere Kampagnen senden. Ihre Abonnenten sind an Events, Neuigkeiten oder Angeboten interessiert, aber wollen gewöhnlich nicht alle drei. Bei der Entscheidung, wem Sie E-Mails senden wollen, hilft eine einfache Unterteilung nach Vorgeschichte oder Vorlieben.

Ein weiterer guter Tipp für die Segmentierung ist, sich alte Öffnungsraten und Klickraten anzusehen. Wenn eine Nutzer im vergangenen Jahr keine Ihrer E-Mails geöffnet hat, dann wird er sein Verhalten wahrscheinlich nicht plötzlich ändern, wenn Sie ihn mit neuen E-Mails bombardieren, wohingegen ein Abonnent, der Ihre E-Mails immer öffnet und eine Aktion ausführt, beispielsweise auf einen Link klickt, ein Hauptziel für regelmäßigere Interaktionen ist.

Benchmarking und die Überprüfung Ihrer E-Mail-Marketing-Datenbank sollten als wichtiger Teil Ihrer Kampagne behandelt werden und Ihre Adresslisten müssen gehegt und gepflegt, nicht gebraucht und missbraucht werden.

2. Ein einziger Zweck

Eine einprägsame Betreffzeile kann eine E-Mail unwiderstehlich machen und die Chancen erhöhen, dass sie gelesen wird, aber viele Marketer tun sich schwer mit cleveren oder auffälligen Titeln. Das ist oftmals unnötig – Ihre Betreffzeile sollte wie ein Titel sein und den nachfolgenden Inhalt klar und einfach erklären. Zielgruppen schätzen Relevanz und Ehrlichkeit. Klingen Sie nicht gezwungen. Konzentrieren Sie sich in Ihrer E-Mail auf ein Konzept und der Rest kommt dann von ganz allein.

3. Weniger Seiten-Design, mehr freundliche Unterhaltung.

Ihre E-Mail muss wie eine E-Mail aussehen. Überlegen Sie sich den Ton, klare Betreffzeilen und eine knappe, aussagekräftige Struktur. Die Markenbildung sollte minimal sein. Überfordern Sie Ihre Zielgruppe nicht mit unnötigen Bildern oder Anhängen, die wahrscheinlich nicht geöffnet werden. Ihre E-Mail ist eine Kommunikation zwischen Ihrem Unternehmen und Interessenten. Gehen Sie es also vorsichtig an und seien Sie freundlich, informativ und relevant. Die meisten werden durch übermäßig aufbereitete Inhalte abgeschreckt und bevorzugen eine Form der Kommunikation, die nicht vordergründig verkaufen will.

4. Weniger Stockbilder

Es gibt mehrere Gründe, warum Sie E-Mails nur mit Text senden sollten. Viele Spamfilter sortieren Bilder aus oder der Nutzer öffnet große E-Mails nicht. Das bedeutet, je einfacher der Inhalt der E-Mail, desto mehr Interaktionen sehen Sie wahrscheinlich. Wenn Sie Bilder wählen, sollten diese relevant sein und für Ihr Unternehmen individualisiert werden. Stockbilder oder ein übermäßig formeller Stil sind für Ihre Abonnenten weniger überzeugend.

5. Echte Unternehmensnachrichten

Wir empfehlen Ihnen nicht nur, weniger Stockbilder zu verwenden, sondern echte Neuigkeiten oder Erfolgsgeschichten mit Ihrer Adressliste zu teilen, weil das wertvoller ist als ein generischer Ansatz. Fühlen Sie sich nicht gezwungen, grundlos eine E-Mail zu senden, so wie Sie auch im Alltag keine grundlose E-Mail senden würden. Dasselbe gilt für E-Mail-Marketing. Wenn Sie Ihren Abonnenten etwas Interessantes mitzuteilen haben, dann wird Ihre E-Mail wertvoller und es ist weniger wahrscheinlich, dass sie als Spam klassifiziert wird.

6. Spezielle Angebote, Anmeldungen und Calls-to-Action

Es sollte an dieser Stelle angemerkt werden, dass ein Teil Ihres E-Mail-Marketing-Content natürlich kommerziell ausgerichtet sein muss. Ihre Leser werden es Ihnen nicht verübeln, wenn Sie sie am Ende Ihrer Kampagne um etwas bitten, solange es mit dem Content zu tun hat und echt erscheint. Wenn Sie ein Angebot machen wollen, sollten Sie das schnell und eindeutig tun. Die Personalisierung von Calls-to-Action in Massen-E-Mails wird gut ankommen wie auch klar definierte CTAs, die sogar Ihre Klickrate verbessern können.

Was wird Ihr nächster Schritt sein? Die Modernisierung Ihres E-Mail-Marketing ist ein lohnenswerter langfristiger Prozess. Keine Angst also vor kleinen Veränderungen, die für den Erfolg ausschlaggebend sein können.

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