Wählen Sie die richtige Technologie aus

Wählen Sie die richtige Technologie aus

Mit den jüngsten Fortschritten in cloudbasierten Diensten, KI und Datenmanagement ist das Angebot groß, aber wie wählen Sie die für Ihr Unternehmen am besten geeignete Technologie aus?

Heutzutage setzen selbst Low-Tech-Unternehmen auf Technologie, um wichtige Geschäftsprozesse zu unterstützen – von Zahlungsvorgängen bis hin zur Optimierung der Logistik. Der technologische „Schirm“ umfasst eine ständig wachsende Auswahl an Standardprodukten und maßgeschneiderten Produkten, was bedeutet, dass jedes Unternehmen die passende Lösung für seine organisatorischen Anforderungen selbst finden muss. Und mit den jüngsten Fortschritten bei cloud-basierten Diensten, KI und Datenmanagement gibt es sicherlich keinen Mangel an Optionen – wie aber wählen Sie die richtige Technologie für Ihr Unternehmen aus?

Bei der Technologiewahl zu berücksichtigende Faktoren 

Es lohnt sich, sich mit Tech-Tools zu beschäftigen, mit denen Sie Ihr Unternehmen zum Wachsen bringen können, (z.B. Lead-Generierungssysteme) und die täglichen Abläufe zu optimieren, damit Sie sich stärker auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Denken Sie darüber nach, was nicht optimal funktioniert

Die Technik erfüllt nur dann ihre eigentliche Funktion, wenn sie bestehende Prozesse beschleunigt oder anderweitig verbessert. Starten Sie also Ihr Tech-Audit, indem Sie so objektiv wie möglich beurteilen, was funktioniert und was nicht. Durch die Identifikation von Schwachstellen Ihres Unternehmens können Sie bestimmen, was Sie ändern müssen, um sich abzuheben. Wenn zum Beispiel Teams nicht so effizient kommunizieren, wie sie es sollten, so könnte die Einführung einer Kommunikationsplattform wie Slack das wirksam verändern.

Denken Sie an die Zukunft

Achten Sie nicht nur auf Dinge, die Ihr Team gerade beeinflussen, sondern auch auf die Auswirkungen von Wachstum auf Ihre bestehenden Praktiken. Wenn Mitarbeiter bereits jetzt viel Zeit für sich wiederholende Aufgaben aufwenden, wie wird sich dies dann erst auswirken, wenn Sie Ihren Betrieb erweitern oder Ihre Kundenreichweite ausweiten. Untersuchen Sie potenzielle Technologielösungen mit Blick auf deren Skalierbarkeit, aber sprengen Sie das Budget nicht durch ein Level, das Sie gerade nicht brauchen.

Berechnen Sie die Implementierungskosten

Wenn Sie eine für alle in Ihrer Organisation neue Technologie-Lösung in Betracht ziehen, sollten Sie daran denken, die Kosten für die Weiterqualifizierung Ihres Teams zu berücksichtigen. Auch wenn die von Ihnen gewählte Technologie die beste Lösung für die Anforderungen Ihres Unternehmens ist, sollten Sie die Auswirkungen auf die Produktivität berücksichtigen, bis Ihre Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind. Sie können dieses Problem in gewissem Maße umgehen, indem Sie eine gemanagte Lösung wählen, welche die Technologie unterstützt, ohne Ihre internen IT-Ressourcen zu überlasten.

Nehmen Sie sich Zeit

Unternehmen – vor allem Startups – können sich dem Druck aussetzen, der Technologieentwicklung einen Schritt voraus sein zu wollen. Es ist am besten, bei der Konsolidierung Ihrer Technologie einen klaren Kopf zu behalten und sich dabei auf die Tools zu konzentrieren, die Ihre Geschäftsziele erleichtern, anstatt auf eine Reihe optionaler Extras, die nichts außer Kosten zum Endergebnis beitragen. Wählen Sie die Tools, die Ihre Ziele erfüllen und Ihre Schwachstellen angehen, damit Sie Chancen auf zukünftiges Wachstum haben.

Wählen Sie einen IT-Anbieter aus

Die Wahl des richtigen IT-Anbieters ist ebenso wichtig wie die Wahl der richtigen IT-Lösung. Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, wird Ihr Anbieter zu Ihrem IT-Partner, stellen Sie also sicher, dass Sie sich für eine Organisation entscheiden, mit der Sie gerne zusammenarbeiten. Diese sollten alles über Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen in Erfahrung bringen wollen und das Know-how haben, um Sie während des Wachstumsprozesses zu begleiten und zu unterstützen. Je enger Sie und Ihr Partner aufeinander ausgerichtet sind, desto erfolgreicher ist Ihre Beziehung.

Das heißt, Sie sollten in Abhängigkeit der erwarteten Dauer seines Engagements auch darüber nachdenken, wie engagiert Ihr Anbieter sein muss. Wenn es sich bei Ihrem IT-Projekt um eine einmalige Installation handelt, die in Zukunft von Ihrem internen Team verwaltet wird, werden Sie einen völlig anderen Ansatz wählen, als wenn Sie einen vollständig gemanagten Service zur Unterstützung eines Projekts über mehrere Jahre hinweg brauchen.

Offenheit und Ehrlichkeit

Schützen Sie sich vor Unternehmen, die zu viel versprechen und zu wenig liefern. Es ist oft klüger, sich für ein Unternehmen zu entscheiden, das ehrlich zugibt, was es leisten kann und was nicht, anstatt auf einen Verkäufer von Quacksalberprodukten hereinzufallen, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Führen Sie eine sorgfältige Prüfung durch und fordern Sie Kundenreferenzen an, um die Behauptungen des Anbieters zu bestätigen – und stellen Sie dabei sicher, dass Sie ihm gegenüber ebenso ehrlich sind.

Natürlich suchen Sie auch nach Know-how, das die Art Ihrer Arbeitsweise verändern kann. Die besten IT-Anbieter sind proaktiv – sie werden sich Ihren Betrieb aus einer neuen Perspektive anschauen und herausfinden, wie ihre Lösung Ihren Anforderungen am besten entspricht. Sprechen Sie also offen darüber, was Sie erreichen möchten und ermutigen Sie Input.

Zu einer Einigung gelangen

Wenn Sie Ihren bevorzugten Anbieter ausgewählt haben, müssen Sie Bedingungen vereinbaren. Beim Preismodell gibt es oft Spielraum, dennoch sollten Sie bereit sein, einen fairen Preis für den benötigten Service zu zahlen. Rechts- und Finanzabteilungen werden die Vereinbarung Zeile für Zeile prüfen. Planen Sie daher das Startdatum entsprechend und rechnen Sie ein paar zusätzliche Wochen in Ihren Zeitplan ein.

Wählen Sie ein Tech-Stack aus

Wenn Sie an einem Projekt beteiligt sind, das etwas komplizierter als der Durchschnitt ist – wie zum Beispiel die Erstellung einer eigenen App – müssen Sie vor dem Programmierstart den „Tech-Stack“ für den Betrieb Ihrer Anwendung auswählen. Diese Komponenten werden auch als „Lösungsstacks“ bezeichnet. Sie enthalten alle Elemente, die zum Ausführen einer Anwendung und zum Verarbeiten komplexer Anweisungen erforderlich sind.

Ihr Software-Stack wird wahrscheinlich ein Betriebssystem, eine Datenbank, einen Webserver und ein Webanwendungs-Framework umfassen, obwohl er auch andere Komponenten wie Programmiersprache, Software-Server oder Client-Schnittstelle enthalten kann. Die Auswahl eines Tech-Stacks kann problematisch sein, aber wenn Sie die verfügbaren Optionen aufschlüsseln, können Sie Ihre Suche auf weniger erdrückende Auswahlmöglichkeiten beschränken.

Entscheidungen treffen

Entscheiden Sie sich zuerst, ob Sie mit einer nativen App (iOS vor Android) für eine Zielgruppe von Smartphone-Benutzern oder mit einer Web-App mobil sein müssen, wenn Ihre Benutzerbasis hauptsächlich Desktop-basiert ist oder eine komplexe Benutzeroberfläche hat. Eine native App ist kostspieliger, aber wenn Ihre Zielgruppe mobil ist, müssen Sie dies berücksichtigen.

Unabhängig davon, ob Sie für das Internet oder für mobile Geräte entwickeln, spielt die Zeit bis zur Markteinführung des minimal möglichen Produkts (MVP) eine entscheidende Rolle. Durch die Verwendung vorhandener Tools können Sie die Entwicklungszeit vor dem Start erheblich reduzieren. Beginnen Sie daher mit der Ermittlung der besten Open-Source-Tools in Ihrem Sektor und spiegeln Sie deren Technologie-Stack wider.

Verwenden Sie einen Back-End-Anbieter wie Parse statt Ihren eigenen zu entwickeln – und werfen Sie einen Blick auf Github, um mehr über die aktuellsten Community-Entwicklungen zu erfahren. Sie werden feststellen, dass die besten Tools eine gesunde Entwickler-Community mit sich bringen – sehen Sie sich etwa den Erfolg von Magento und der Open Source E-Commerce Plattform Spree an. 

Die Wahl des Technologie-Stacks kann in gewissem Maße von der Expertise Ihres Teams abhängen. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr bevorzugter Stack von den verfügbaren Talenten gut angewendet werden kann. Wählen Sie den für Sie passenden Tech-Stack, um eine Lösung zu haben, die Sie zu MVP und darüber hinaus führt.

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