4 der lustigsten und unrealistischsten IT-Darstellungen von Hollywood

4 der lustigsten und unrealistischsten IT-Darstellungen von Hollywood

Drehbuchautoren in Hollywood haben wirklich keine Ahnung von IT. Was merkwürdig ist, denn sie scheinen eine gewisse Faszination für Technologie zu haben.

Ob es sich nun um bösartige KI's, Hacker, die die Regierungen zu Fall bringen wollen oder um Menschen handelt, die in vollständig konstruierten virtuellen Welten leben, stellt IT eine unerschöpfliche Quelle von Ideen für Film und Fernsehen dar.

Warum also sind Darstellungen, wie Technologie funktioniert, oft so abwegig? Manchmal möglicherweise, um eine Story für das Publikum interessanter zu machen, manchmal ist es aber auch Teil der Erzähltechnik, und manchmal wird darauf gar nicht explizit geachtet. Was auch immer die Gründe dafür sind, hier sind einige unserer Lieblingsszenen und häufig verwendeten Themen, die jeden echten IT-Profi zusammenzucken lassen.

1. Magische Verbindung?

Jeder, der jemals versucht hat, einen Satz Bluetooth-Lautsprecher anzuschließen, dürfte wissen, dass der Versuch, verschiedene Geräte dazu zu bringen, miteinander zu kommunizieren, schnell zu einem Misserfolg führen kann, selbst wenn die beiden Geräte explizit miteinander kompatibel sind. Und doch scheint jedes Gerät in der Welt von Hollywood, das gleiche Netzwerk zu verwenden und problemlos miteinander verbunden werden zu können.

Der Höhepunkt ist natürlich der Unabhängigkeitstag, an dem den Helden die glänzende Idee kommt, die eindringenden Außerirdischen mit Hilfe eines Computervirus zu besiegen. Glücklicherweise erweist sich das 500 Meilen lange Mutterschiff als kompatibel mit Jeff Goldblums PowerBook und verfügt sogar über den richtigen Anschluss für eine kabelgebundene Verbindung.

2. Visuelles Hacken

In der Praxis ist das Hacken meist mühsam und zeitaufwändig. Aber das ist nicht gerade spannend für die Kinozuschauer, sodass Film und Fernsehen oft das Bedürfnis verspüren, den Prozess etwas aufzupeppen. Und der häufigste Weg ist, die langweiligen Codezeilen zu beseitigen und stattdessen ein auffälliges, wenn auch völlig unpraktisches, visuelles Interface zu schaffen.

Nehmen wir zum Beispiel Skyfall, wo ein wichtiger Teil des Plans des Bösewichts darin besteht, sich in das Netzwerk des MI6 zu hacken, was zu einem unvermeidlichen Hacker-Duell führt, während Q versucht, sie fernzuhalten. Wie wird dies dargestellt?  Mithilfe eines riesigen schwebenden Balls aus CGI-Strings, der sich rot färbt, wenn der Hack erfolgreich war, ist doch klar. Auch wenn die Ressourcen und Programmierung für eine solche Visualisierung sehr komplex sind, und auch wenn dem armen Q damit nicht unbedingt geholfen wird, so sieht es zumindest ziemlich cool aus.

3. Immer weiter verbessern

Autoren scheinen häufig nicht zu verstehen, wie Pixel funktionieren, und Szenen, in denen Computersoftware in der Lage ist, körnige CCTVs in ein kristallklares Bild zu verwandeln, sind immer noch weit verbreitet. Das klassische Beispiel hierfür geht auf Blade Runner zurück. Hier schafft es Harrison Ford, seine Umgebung bis ins kleinste Detail heranzuzoomen und sogar hinter Objekte zu blicken.

Das ist Science Fiction, also könnte man es auch einfach als Ergebnis eines noch unentdeckten technologischen Fortschritts abtun. Aber was ist die Ausrede für Liam Neeson in Taken, der in der Lage ist, in einem öffentlichen Fotoautomaten das Gleiche zu tun? Diesem Film zufolge kann der Ort, an dem Sie Ihr Passfoto machen lassen, auch als CIA-Bildverarbeitungsanlage dienen. Wer hätte das gedacht?!

4. Tippen mit Lichtgeschwindigkeit

Vielleicht ist sie nur ganz klein, aber besitzt denn keiner in Hollywood eine Computermaus? Es stimmt zwar, dass für viele reale Anwendungen das Arbeiten in textbasierten Schnittstellen wie der Kommandozeile und die Verwendung von Shortcuts der richtige Weg ist, aber in der TV-Landschaft, egal ob ein Charakter sich in das Sicherheitssystem eines Gebäudes hackt oder einfach nur eine Datei öffnet, wird das alles nur über eine Tastaturschnittstelle erledigt, selbst wenn es viel einfacher wäre, einen Doppelklick auszuführen.

Und natürlich, wenn die Zeit davonläuft, ist die einzige Lösung, schneller zu tippen. Wenn man also schneller gehackt wird, als man tippen kann, wieso bittet man dann nicht einen Kollegen, mitzumachen, sodass zwei Personen auf einer Tastatur arbeiten, während sie Unsinn reden?

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